Vitaminmangel

Ein Vitaminmangel entsteht bei Hühnern durch eine Fehlernährung.

Durch eine falsche oder einseitige Ernährung nehmen sie nicht die notwendigen Vitamine auf – es entsteht ein Mangel, der zu Beschwerden und Erkrankungen führen kann.

 

  • Vitamin A benötigt das Huhn, um die Schleimhäute und die Häute zu regenerieren. Nimmt es zu wenig Vitamin A auf, wird das Immunsystem geschwächt, die Schleimhaut kann sich nicht mehr ausreichend gegen Krankheitserreger schützen und auch die Fortpflanzung und das Wachstum der Knochen können gestört sein. Meist sind die Atemwege vom Vitamin-A-Mangel der Hühner betroffen. Es hat Erkältungsbeschwerden, kann schlecht atmen und es kommt zu Schwellungen im Kopfbereich.
  • Vitamin D ist wichtig für das Wachstum der Knochen – erhalten die Hühner zu wenig Vitamin D oder zu wenig Sonnenlicht, welches für die Verarbeitung des Vitamins wichtig ist, kann es zu Missbildungen des Skeletts kommen. Durch den oft einhergehenden Mangel an Kalzium krampfen die Hühner teilweise.
  • Ein Mangel an den Vitaminen B und E führt zu neurologischen Störungen: Das Huhn kann krampfen, gelähmt sein und sich unkoordiniert bewegen.

 

Ein Huhn, das unter einem Vitaminmangel leidet, kann verschiedene Symptome aufweisen. Es ist ratsam, es einem Tierarzt vorzustellen, damit er den Vitaminmangel oder eine andere Erkrankung diagnostizieren und behandeln kann. Je früher ein Vitaminmangel erkannt und behandelt wird, desto größer ist die Chance, lange gesunde und glückliche Hühner zu halten.

 

 

 

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